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Promotionsvortrag Physik: Design und Simulation unkonventioneller optischer Systeme basierend auf strahlen- und wellenoptischen Methoden

Jun 17
17. June 2019 14:00 - 15:00
HD, Hörsaalgebäude, Staudtstraße 5, Erlangen

Einladung zum Promotionsvortrag von Herrn Florian Loosen:
„Design und Simulation unkonventioneller optischer Systeme basierend auf strahlen- und wellenoptischen Methoden“

Das Design von optischen Systemen für neue Anwendungsbereiche ist heutzutage eine anspruchsvolle Aufgabe für den gesamten Entwicklungsprozess. Dabei wird vor allem die Entwicklung neuer Lösungen für die immer komplexer werdenden Probleme fortwährend schwieriger. Die nachfolgenden Konzepte stellen drei Möglichkeiten dar, wie vorhandene Technologien angepasst, verbessert und überarbeitet werden können, um dem immer schneller werdenden Produkt- und Lebenszyklus gerecht zu werden.
Im ersten Abschnitt dieses Vortrags wird die Kombination eines nichtsequenziellen Ray-Tracing-Verfahrens mit einem Monte-Carlo-Ansatz vorgestellt. Durch diese Kombination kann schon in der Simulation die Streuung zwischen Kern- und Mantelmaterial der durch einen gedruckten Polymer Optischen Wellenleiter (POW) propagierenden Strahlen berücksichtigt werden. Dabei sind die Dämpfung und die Impulsantwort der berechneten POWs die wesentlichen Kenngrößen.
Im zweiten Vortragsabschnitt wird der Forschungs- und Entwicklungsprozess eines neuartigen optischen 3D-Scansystems für die Inline-Messung erörtert, der zum Beispiel zur direkten Erkennung von Kratzern in Aluminium-Walzblechen im Produktionsprozess dient. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass das entwickelte Konzeptdesign einige Unterschiede zu herkömmlichen telezentrischen Objektiven aufweist.
Das dritte in der Doktorarbeit behandelte Kapitel, welches im Vortrag kurz angeschnitten wird, behandelt die Evaluierung eines auf Holographie basierenden Modalen Wellenfront Sensors (MWFS), der zur Aufgabe die schnelle Positionskontrolle eines Lichtemitters in einem tiefen Parabolspiegel hat. Dabei sind die Hauptbestandteile des Sensors ein speziell für die Anwendung designtes Computer-Generiertes Hologramm (CGH), eine Fourier-Linse für die Bildgebung und ein Detektor. (Vortrag auf Deutsch)

Dem Vortrag schließt sich eine Diskussion von 15 Minuten an. Vortrag und Diskussion sind öffentlich. Diesen Verfahrensteilen folgt ein nicht öffentliches Rigorosum von 45 Minuten.