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Physikalisches Kolloquium: Herausforderungen und Möglichkeiten der Ultrahochfeld (7 Tesla) Magnetresonanztomographie

Jan 27
27. January 2021 12:00 - 13:00
Online-Vortrag

Herausforderungen und Möglichkeiten der Ultrahochfeld (7 Tesla) Magnetresonanztomographie

Mit ungefähr 100 installierten Ganzkörper Ultrahochfeld (7 Tesla) Magnetresonanztomographie (MRT) Systemen weltweit, hat sich die Ultrahochfeld (UHF) MRT in den letzten Jahren als Plattform für klinisch orientierte Forschung etabliert. Die meisten dieser Systeme werden in enger Zusammen¬arbeit von Physikern und klinischen Wissenschaftlern betrieben. Neben der hoch¬auflösenden morphologischen Bildgebung profitieren auch die MR-Spektroskopie und die Bildgebung von anderen Atomkernen als Protonen (1H), wie Natrium (23Na), Kalium (39K) oder Sauerstoff (17O), sehr stark von der höheren Magnetfeldstärke. Jüngste technologische Fortschritte wie neue Designs von Hochfrequenzspulen, effiziente Bildaufnahmetechniken und ausgeklügelte Bildrekonstruktions- und Nachbearbeitungstechniken erweitern dabei stetig die Möglichkeiten der UHF-MRT.
Im Hauptfokus dieser Präsentation stehen die Herausforderungen und Möglichkeiten der UHF-MRT. Mit zunehmender Magnetfeldstärke steigt zum Beispiel die spezifische Absorptionsrate (SAR) und die Inhomogenität des Hochfrequenzfeldes nimmt zu. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen können spezielle Anregungspulse mit geringem SAR und parallele Anregungssysteme (pTx) eingesetzt werden. Darüber hinaus ändern sich die Relaxationszeiten mit der Magnetfeldstärke, das Signal-Rausch-Verhältnis und die chemische Verschiebung. In vielen Anwendungen ermöglicht dies einen verbesserten Bildkontrast, eine höhere räumliche und spektrale Auflösung sowie eine effiziente Detektion von Nicht-Protonenkernen wie 23Na und 39K. Neben der Quantifizierung von in vivo 23Na- und 39K-Konzentrationen ermöglicht die elektrische Quadrupolwechselwirkung dieser Spin-3/2 Atomkerne die Anwendung physikalischer Konzepte wie Multiquantenkohärenzen in der angewandten klinischen Forschung.

Sprecher: Prof. Dr. Armin Nagel, Professur für metabolische und funktionelle MR-Bildgebung, Radiologisches Institut des Universitätsklinikums der FAU Erlangen-Nürnberg

Kontakt: Prof. Dr. Kai Phillip Schmidt

Thema: Physikalisches Kolloquium
Uhrzeit: 20.Jan.2021 12:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Jede Woche am Mi
20.Jan.2021 12:00 PM
27.Jan.2021 12:00 PM
3.Feb.2021 12:00 PM
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